Freitag, 2. Dezember 2016

Gedanken zur Adventszeit

Achtung schwere Kost heute!

Sobald es richtig kalt wird (so ca ab 4 Grad bei mir) beginnt jedes Jahr mein Hirn zu rattern und ich mache mir viel mehr Gedanken als das restliche Jahr über andere Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Was heisst schon gut gehen? Wir sind alle vier gesund, haben eine kleine aber warme Wohnung (und ich gebs zu ich will gar nichts größeres) mit einem kleinen Garten. Ich kann ohne Nachzudenken einkaufen gehen und das kaufen worauf wir Lust haben und auch sonst müssen wir meistens nicht groß nachdenken wenn wir uns etwas leisten wollen (sei es Urlaub oder nur ein Ausflug ins Kino)

Ende Oktober kam die große mit einem Flyer für Weihnachten im Schuhkarton nachhause (heuer ging die Aktion nach Moldawien) leider waren wir zu spät dran für den gemeinsamen Abgabetermin.

Vor 2,5 Wochen entdeckte ich den Flyer von einem Christkindlmarkt (auf den wir jedes Jahr gehen), dass auch dort Boxen abgegeben werden können allerdings für Kinder in Österreich. Ich muss sagen, dass fällt mir auch leichter, denn dadurch kann man auch Bücher, Spiel usw reingeben.

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Wir haben zwei Kartons gepackt einmal für Mädchen 2-4 Jahre und einmal 8-10 Jahre.

Bei der Abgabe der Kartons wurde gesagt, dass diese Pakete an ein Kinderheim im Bezirk gehen. Ich muss sagen, dass tut mir weh. Es tut mir so leid, dass es soviele Kinder auch hier in Österreich gibt die ohne Eltern aufwachsen müssen.

Es sollte auch eine Karte beigelegt werden und ich muss sagen, normalerweise fällt es mir echt leicht etwas zu schreiben, aber bei diesen Karten fiel es mir echt schwer, denn man kann halt nicht einfach schöne Weihnachten mit der Familie wünschen, also hab ich diesen Kindern ein schönes Fest mit Menschen denen sie wichtig sind gewünscht.

Im Sommer wenn es warm ist kann ich die Stimmen in meinem Kopf besser unterdrücken, da friert niemand und schwitzen tun wir alle.

Als ich letztens meine Stoffe aussortiert habe, habe ich noch knapp 2m Fleecestoff gefunden, den ich aber nicht verwende, weil er den Mädels einfach zu warm ist, denn sie haben dass Glück meistens wo zu sein, wo viel zu stark eingeheizt ist (auch jetzt sitzen sie kurzärmelig bei 22°C in der Wohnung). Was soll ich machen damit? Wegwerfen, spenden?

Ja Spenden ist eine gute Idee, eigentlich sogar eine sehr gute Idee. Also hab ich alles zusammen vielleicht 1,5h meiner Zeit investiert (ja mit meiner Lohnarbeit dürft ich den Stundenlohn nicht berechnen) und Hauben und einfache Halssocken genäht.

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14 Hauben und 8 Loops für die Gruft (die bringt mein Mann nächste Woche hin)

Dieses Foto hat auch FB in einer Gruppe mittlerweile 300 likes und 30 Kommentare, dass das super gefunden wird.

Ist es super?? ich muss sagen, ich will kein Lob und kein “Wow das find ich super von dir” für solche Aktionen, ich will das es eigentlich selbst verständlich ist etwas für ärmere zu tun. Meine Mutter zB strickt für die Gruft, da bin ich wieder froh zu nähen (okay stricken kann ich auch), aber in 1,5h hätte ich nicht einmal eine Haube gestrickt wahrscheinlich und so sind es 14 Hauben geworden. Ja sie sind schnell zusammengetackert und ich würd mich freuen wenn mehr sowas machen würden.

Für solche Aktionen kann man allerdings keine Kinderreste nehmen, denn lt Gruft werden dunkle Farben bevorzugt, was für mich auch heisst diese Menschen wollen sich eher unauffällig quasi unsichtbar bewegen, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

In anderen Gruppen wird darüber geschrieben, Kleidung an Obdachlose zu spenden und zwar direkt. Ich gebs zu da bin ich absolut dagegen, denn ich bin mir sicher es ist schwer um Hilfe zu bitten, weil man wirklich etwas braucht und einfach kein Geld da ist. Wir spenden seit Jahren für Obdachlosenheime und Kinderheime, ja ich verkaufe auch die selbstgenähten Sachen meiner Kinder nicht, ich verschenke sie oder spende sie in der Hoffnung dass sie anderen Freude machen.

Ich (für mich) will keine Selbstbeweihräucherung weil ich etwas gutes getan habe, denn ich finde es viel mehr erschreckend wieviele Menschen in Österreich Hilfe benötigen egal ob hier oder woanders geboren ob Kinder oder Erwachsene.

Ich hab uns heuer auch für die Christkindbriefe von der Caritas angemeldet zwar nur für die niedrigste Kategorie aber dafür gleich zweimal. (nein ich bin immer noch nicht auf Effekthascherei aus).

Die Wünsche der Kinder sind heuer relativ bescheiden (okay die Kleine will ein Hatchimal –bitte googeln), die große will nur Bücher und ein Weihnachtskleid (von mir genäht), also warum nicht auch anderen konkrete Wünsche erfüllen. Die Pakerl werd ich in den nächsten Tagen verschicken.

Ja ich helfe sehr gerne egal wem und was er braucht, aber glücklicher und zufriedener macht mich das nicht, denn jedes Mal wenn ich etwas spende oder jemandem “etwas gutes tue”, denk ich mir: Es ist zu wenig, es gibt noch viel mehr zu tun.

Ja ich kann nicht die ganze Welt retten.

Es heisst immer:

Wenn du die Welt ändern willst musst du dich ändern

Doch was passiert wenn sich die Welt nicht ändert?

Wenn ich mir die Welt derzeit ansehe frag ich mich wo werden wir in 10 Jahren sein, wird sich alles wieder beruhigen? Die Welt ist im Umbruch und irgendwie warte ich auf Froddo auf das er den Ring und Sauron vernichten kann.

Donnerstag, 24. November 2016

neuer Pullover

Es freut mich sehr dass ich wieder für Claudia aka Frau Liebstes aka Kibadoo einen neuen Schnitt probenähen durfte.

Es ist ein toller Basic-Raglan-Pullover der in den größeren Größen versteckte Brustabnäher und in allen Größen versteckte Nahttaschen hat.

Genäht werden kann er mit Kapuze, Kragen oder auch nur mit Bündchen oben am Halsausschnitt.

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Sehr euch mal diese tollen Taschen an

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Ich mag knallige Farben gerne an mir.

Ich zeig euch den Pullover heute mal beim RUMS

Mittwoch, 2. November 2016

Weihnachten naht in großen Schritten

Das Leben geht weiter, die Erde dreht sich immer noch auch wenn man mal keine Lust zu bloggen hat.

Heute möchte ich euch mal was zum Thema Weihnachten schreiben. Ich bin mir sicher auch bei euch sind schon die ersten Spielzeugkataloge eingetruddelt und die Kinder sind fleissig am aussuchen.

Bei uns ist es so (ich weiss gar nicht ob ich das schon mal erwähnt habe), dass der Wunschzettel bis 30. November fertig sein muss, denn das Chrístkind kommt in der Nacht auf 1. Dezember und tauscht den Wunschzettel gegen einen Adventkalender ein. Das habe ich eingeführt eben damit der Wunschzettel nicht bis 2 Tage vor Weihnachten ständig geändert wird. Ich muss sagen das funktioniert mittlerweile seit 5 Jahren super und auch die Kleine mit ihren 4 Jahren schafft das locker.

Nachdem ich mich ja jetzt schon lange mit dem Thema Nachhaltigkeit und “was brauch ich wirklich” beschäftige bin ich schon im Vorjahr auf die “4 gift challenge” gestossen. Im Vorjahr hab ich mich aber noch nicht getraut, weil die Kinder doch noch sehr gerne in den Katalogen gestöbert haben und auch einiges gefunden haben. Leider ist es aber so wie bei den meisten gelaufen (obwohl sie nicht viel bekommen haben) ausgepackt mit Begeisterung aber nach 2 Wochen nicht mehr angeschaut obwohl soooo sehr gewünscht.

Deswegen heuer die “4 Geschenke Herausforderung”. Als ich das meiner großen vorgeschlagen habe, war sie erst skeptisch, mittlerweile ist sie begeistert.

Nachdem Montag frei war bei uns und sie mit Papa einen zweistündigen Ausflug zu einem großen Spielzeuggeschäft gemacht hat und mit leeren Händen wieder rausging (sie hatte noch ihren Geburtstagsgutschein), war ihr Frage ob sie auch nur Bücher auf den Wunschzettel schreiben darf.

Die einzige Bedingung an den Besuch im Spielzeuggeschäft war, dass sie sich überlegen muss ob sie das was sie sich aussucht wirklich will. Ich finde mit 8 geht das schon, oder?

Ich hab hier noch was für euch und zwar unseren Wunschzettel

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Auf dem PDF ist kein Wasserzeichen

Wie wärs macht ihr mit?

Mittwoch, 28. September 2016

Polo für mich

Frau Liebstes rief zum Probenähen und ich bin ihr gerne gefolgt, denn es sollte das coole Polo auch bis Größe 58 geben.

Den Schnitt Maliska findet ihr hier.

Offen für neues bin ich ja eigentlich immer und so ein Polo fehlte noch in meinem Schrank.

und ich muss sagen auch wenn ich mich vor dem Kragen etwas gefürchtet habe ist es wenn man bügelt und sich an die Anleitung hält ist es echt nicht schwierig.

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und zur Abwechslung schau ich auch mal wieder beim MeMadeMittwoch vorbei

Donnerstag, 23. Juni 2016

Big MaCalla Testversion

Als Claudia zum Probenähen aufgerufen hat war ich sofort begeistert, endlich ein toller nicht zu weiter Blusenschnitt für uns PlusSize Frauen.
Also hab ich mich vermessen und festgestellt, dass ich zwar eigentlich in Größe 52 passe aber meine Oberarme nicht.
Also hab ich meine Burda Nähschule rausgekrammt zwecks Ärmelanpassung. Habs auch in der Probenähgruppe angekündigt.
Aber wenn man nur die Ärmel weiter macht ändert das nix am Schnitt nur die Armkugel wird flacher.
Für die Testversion hab ich aber einen sehr festen Baumwollstoff verwendet der leider nicht mithilft beim anziehen.
Ach ich zeig euch mal die Fotos
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Es stimmt schon wenn im Schnitt steht weichfallende Viskose oder weiche Webware sollte man sich dran halten, denn der Schnitt fällt dann ganz anders.

Sonntag, 19. Juni 2016

Probenähen Big MaCalla

Hallo ihr Lieben, ja lange hab ich nichts geschrieben, aber das wird sich hoffentlich wieder ändern.

Seit 2 Wochen ca gibt es einen neuen Big Schnitt von Kibadoo und zwar die Hemdbluse Big MaCalla. Ich durfte probenähen und bin obwohl eigentlich nicht so der Blusentyp bin, bin ich begeistert.

Der Kragen ist echt nicht schwer zu nähen dank der tollen bebilderten Anleitung und mit etwas Geduld und bügeln leicht schaffbar auch für Anfänger.

Es ist halt kein Stück das wie ein schlichtes T-Shirt in knapp 30 Minuten zusammengetackert ist (getackert wegen der Overlock).

Aber hier meine zweite Bluse (die erste zeig ich euch ein anderes Mal, denn die erste war ein Probemodell aus ziemlich festem Stoff)

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Die Falten an der Brust sind ja leider normal wenn man sich in Webware etwas bewegt. Denn der Schnitt hat Abnäher und sitzt einfach super.

Der Körperteil ist orginal nach Schnitt, die Ärmel musste ich anpassen da ich einfach viel zu dicke Oberarme habe (danke Lip), aber die Armkugel wird bei der Änderung nicht verändert also auch die ist nach Schnitt.

Ich mag sie sehr und freue mich über ein neues tolles nicht so legeres Stück in meinem Schrank.

Danke Claudia fürs Probenähen

Dienstag, 14. Juni 2016

1. KSW Österreich

Das bedeutet erste Kreative StoffVerwertung Österreich.

Die liebe Geraldine von Cherrys World hat zur KSV geladen. Alle Infos dazu findet ihr hier

Der Stoff den wir zugeschickt bekommen haben ist eigentlich echt toll.

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Ein ganz toller dünner gewebter Stoff, der eigentlich die Ideen nur so spriessen lassen sollte.

Leider nicht bei mir. Klar wäre mir eine Reisepasshülle eingefallen, aber die fühlte sich falsch an, denn wir reisen eigentlich kaum und auch in der Bekanntschaft gibts keine London-Fans.

auch bei Alles näht haben einige ihren Stoff mitgehabt und echt tolles daraus kreiert.

Am Sonntag früh kam mir dann (nachdem wir uns am Samstag “Trooping the colour” angesehen haben) endlich eine Idee. Ich mach einen Minishopper nach der Anleitung von Draussen nur Kännchen. Aber nur auf 75%, denn für einen normalen hat der Stoff nicht gereicht.

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ursprünglich wollte ich die Tasche mit SnapPap füttern (Haha, das hat gelacht als ich es durch die Nähmaschine gequält hat und als ich das ganze wende wollte hat es sich am Boden gekugelt vor lauter lachen).

Also mit normaler Webware gefüttert.

und damit aus dem Rest auch noch was, wird ein tatüta

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Ich bin dann mal schauen was die anderen so gewerkelt haben aus ihrem Stoffstück.

Sonntag, 24. April 2016

Fashion Revolution Day

Heute ist “Fashion Revolution Day”, heute vor 3 Jahren ist Rana Plaza eingestürtzt. Heute vor 3 Jahren sind 1127 Menschen getötet und 2438 verletzt worden für UNS. Für unseren Schrank voller “Nix anzuzuziehen”. Für die Fast Fashion. Für eine Deadline. Arme Menschen sind für reiche Menschen gestorben, damit die T-Shirts um €5 kaufen können.

Susanne von Mamimade ruft dazu auf uns selbst an der Nähmaschine zu zeigen um an all die zu gedenken, die unsere Kleidung nähen, die vielen unbekannten Gesichter, die unsichtbar hinter jedem einzelnen Teil unserer Kleidung stecken.

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Also hier ich an meiner Nähmaschine (in dem Fall an der Overlock)

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Ja ich nähe an unserem Esstisch, ja die Farben des Garns passen nicht immer zum Stoff.

Warum nähe ich?

Weil es mein Hobby ist und weil ich gerne für meine Kinder Kleidung habe, die nicht jeder andere auch hat. Aber ich nähe nicht 15 T-Shirts pro Größe.

Ich nähe was gebraucht wird, ich habe jetzt zB fast 2 Monate nicht genäht, weil einfach genug Gewand da ist das passt. Das heisst wir könnten ohne Probleme eine Woche auf Urlaub fahren (oder die Waschmaschine ist kaputt) ohne dass jemand dreckig arbeiten oder in die Schule gehen muss.

Ich nähe auch gerne für mich, denn in meinem Fall ist es leider sehr schwierig nicht sackige Kleidung zu finden, denn dank Lipödem sind die Oberarme, Oberschenkel und Waden ziemlich dick und in Standardsachen würde man meine Taille gar nicht sehen und ich noch dicker aussehen.

 

Leider muss ich zugeben nach wie vor Fast Fashion zu kaufen, denn das Problem in Größe 52 ist halt, dass die meisten Öko oder Fairtradelabel bei maximal Größe 46 aufhören. Soviel mehr Stoff braucht man von 46 auf 52 auch nicht.

Aber ich habe keinen Schrank voller “Nix anzuziehen”. Ich besitze 3 lange Hosen und je 5 Kurz bzw Langarmshirts, die ich im Wechsel trage und mich immer wohl fühle (Gott sei dank haben wir keinen Dresscode im Büro auch ein Vorteil in der Technik zu arbeiten).

Mittwoch, 23. März 2016

MaraXL

Ihr habt ja in den letzten Wochen sicher schon viele Maritas und Maras von Farbenmix beim MeMadeMittwoch und bei RUMS entdeckt.

Am 24. März ist es endlich soweit MaraXL kommt neue heraus.

Viel zu sagen gibt es ja eigentlich nicht mehr zu dem Schnitt, ausser dass er auch in XL eine tolle Figur zaubert dank Abnähern und Taillierung.

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Ich hoffe euch gefällt der Schnitt auch in XL.

Montag, 29. Februar 2016

Eine Renate für mich

Ich durfte für Renate von Mondbresal, ja den Pullover Gregor probenähen und nachdem der so toll bei allen ankam, gab es gleich dazu die Kinderversion Noah und die Damenversion Renate.
Vielleicht kennt ihr ja Renates tolle Dirndl.
Soll ich euch mal den Grund verraten, warum ich mir eine Fleecejacke genäht habe und warum sie eigentlich zu schade für diesen Grund ist?
Ich hab mir die Jacke genäht weil die Mädels reiten gehen und ich kein passendes “Stallgewand” habe. Also keine Jacke oder Pullover bei dem es mir nichts ausmacht zu “pferdeln”.
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Jacke mit Taschen bzw sogar mit Reißverschlußtaschen.
Gut ich hätte die Jacke vorher noch etwas zurecht rücken können, denn auch an der Brust sitzt sie eigentlich ohne Falten (die Abnäher sind in die Prinzessnähte integriert)
Es gibt verschiedene Varianten wie Renate genäht werden kann.
Was sagt ihr?

Freitag, 26. Februar 2016

Noch ein Lou Lieblingspullover

Auch bei der kleinen erfreut sich Lou großer Beliebtheit, je nach Wetter auch gerne als Jackenersatz getragen (perfekt auch für den Spielplatz weils über den Hintern geht)
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Zu dem Schnitt gibts nichts zu sagen, einfacht super

Dienstag, 23. Februar 2016

Lillesol und Pelle Kapuzenpullover zum Reiten

Die große geht jetzt schon einige Zeit reiten und es macht ihr riesigen Spass.
Damit sie nicht immer ihr normales Gewand in den Stall anzieht gab es einen Pullover zum reiten, passend zu ihrer Reithose mit den pinken Einsätzen (gekauft am Flohmakrt um €5)
Der Schnitt ist von Lillesol und Pelle der Kapuzenpullover.2015-10-19 15.29.532015-10-19 17.50.42
Das Daumenloch ist nach der Anleitung von Angorafrosch genäht.

Sonntag, 21. Februar 2016

Lieblingsschnitt Lou

Lou von Frau Liebstes ist eindeutig einer unserer Lieblingssschnitte. Der Longpullover passt einfach perfekt ob zur coolen Jeans oder auch mal zur Leggins, wobei meine Große derzeit eindeutig Jeans bevorzugt.
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Leider ist der mintfarbige Jersey etwas labbrig und mit der Zeit stört mich das immer mehr, aber ich muss ihn ja nicht anziehen.
Die Sternenjeans ist eine Treggins von Lillesol und Pelle

Schnitt: Lou von Kibadoo

Freitag, 19. Februar 2016

Freitagsfüller #357

1. Gar nicht in Frage kommt aufgeben
2. Im Namen der Rose habe ich nicht geschafft. 
3. Am liebsten mag ich lila Tulpen. 
4. Joghurt und Butter sind immer in meinem Kühlschrank. 
5. Ich werde schwach, wenn ich sich meine Mädels an mich kuscheln
6. Jetzt brauche ich keinen Schnee mehr. 
7. Was das Wochenende angeht, habe ich keine Pläne. 

Freitag, 22. Januar 2016

This is not okay!–Was hat sich geändert?

Die liebe Susanne von Mami-made fragt, was sich seit dem Katalog der Nähbloggerinnen für mich geändert hat.

Ich muss zugeben, für mich hat sich nicht viel geändert und eigentlich find ich das gut so, denn das heisst für mich, dass ich vorher schon vieles richtig gemacht habe und die Erkenntnisse des Katalogs keinen großen “Schock” für mich bedeutet haben.

Was ich mache

  • Ich kaufe für die Kinder gerne am Flohmarkt bzw auch von Freundinnen
  • ich kaufe bzw nähe nur Kleidung, die wirklich benötigt werden. Denn mal ehrlich, tragen eure Kinder wirklich alle Sachen (klar gibts Sachen, die hauptsächlich für schön sind), die sie im Kasten haben?
  • Meine tragen mittlerweile alles was im Schrank ist einfach weil er nicht mehr übergeht sondern nur noch soviel, dass sie 1,5 Wochen ohne Waschmaschine auskommen könnten.
  • ja ich oute mich hiermit ich kaufe auch hin und wieder bei Primark ein, aber nicht wegen des Preises, sondern weil das einfach die Sachen sind, die meinem Spargeltarzan am besten passen. H&M slimfit Jeans sind ihr beim Bund leider 5cm zu weit
  • Die kleine trägt hauptsächlich 4 Jahre alte Sachen, die ich von der großen aufgehoben habe.
  • ich achte zumindest bei meinen Schuhen auf fairtrade und trage fast nur “El Naturalista”, Waldviertler kommen hoffentlich bald dazu.

Was ich nicht machen kann ist für mich fairtrade zu kaufen, denn es gibt keine Marke die fairtrade in großen Größen anbietet zumindest hab ich noch keine gefunden, alle hören bei Größe 44 auf.

 

Ich halte es mehr mit Minumalismus. Nur weil es fairtrade ist oder bio produziert wurde muss ich deswegen trotzdem nicht Massen konsumieren.

Denn solange von allem zuviel konsumiert wird und immer der Saison oder dem Trend entsprechend gekauft wird (egal ob fertig oder Stoff zum selbst nähen), wird sich nicht viel ändern.

Denn wenn die Nachfrage an fair produzierten Kleidungsstücken steigt, wird es vielleicht (ich bin keine Hellseherin) auch bald dafür Fabriken in Bangladesh geben, denn hier in Europa gibt es nicht die Menge an Arbeitskräften um den Absatz zu befriedigen.

Wenn ich mir ansehe unter den “Hobbynäherinnen” wie schnell und in welchen Massen (vorallem für die Kinder) in den diversen Facebookgruppen genäht und präsentiert wird, ist das Konsumverhalten eindeutig eine Frage der Erziehung egal ob es um Kleidung oder Spielzeug geht.

Fast jeder hat einen Kasten voll nix anzuziehen und einen Spielzeugschrank mit nix zum spielen daheim.

Solange nicht VOR dem Konsum nachgedacht wird, ob man das zukaufenvorgehabte WIRKLICH braucht, solange wird sich nichts ändern in dieser unseren Welt.

Meiner Meinung nach ist es EGAL wo eingekauft wird, die HAUPTSACHE ist, dass man es NICHT als WEGWERFARTIKEL sieht, der sowieso gleich wieder ausgetauscht wird bzw werden kann.

Liebe Leute, da draussen:

LERNT DEN KINDERN UND EUCH SELBST WIEDER RESPEKT VOR DEN SACHEN DIE JEMAND ANDERER GEMACHT

Freitag, 15. Januar 2016

Outdoorpullover Gregor

Renate von Mondbresal hat mal wieder einen total genialen Pullover entworfen. Einen den ich so in der Form zwar schon zu kaufen gesehen habe, aber eben nicht zum selbst nähen und ich hatte das Glück Probenähen zu dürfen.

Der Outdoorpullover ist kein normaler Pullover sondern dient eigentlich als Jackenersatz, deswegen wird er aus Fleece, Alpenfleece, Walk oder ähnlichem genäht.

Deswegen sitzt er an den Schultern auch locker, denn es soll ja noch ein Pullover drunter passen.

Es gibt verschiedene Taschenvarianten im ebook (mein Mann wollte aber keine).

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Dienstag, 12. Januar 2016

Jahresrückblick 2015

Spät aber doch schreibe ich meinen Jahresrückblick über das letzte Jahr.

Hm, was gibt es zu berichten, im Nachhinein betrachtet war es eigentlich ein sehr tolles Jahr für mich bzw uns.

Mir macht meine Arbeit Spass (auch wenn dort fast nur Männer sind, die jünger sind als ich und ich werd heuer erst 34)

Die Kinder gehen gerne in die Schule bzw in den Kindergarten

Wir wurden von Krankheiten verschont (hoffentlich bleibt das so)

Wir hatten einen tollen Urlaub und viel recht entspannte Zeit daheim

Das einzig negative oder im Endeffekt doch positive ist dass ich doch eine Krankheit habe, etwas für das ich nix kann. Ich weiss jetzt endlich was zumindest zu einem Teil (wie groß der Teil ist kann man anscheinend leider nicht sagen) an meiner Figur bzw Gewicht “Schuld” ist.

Ich habe Lipödem.

Damit muss ich leben. Haben tu ich es seit mittlerweile 22 Jahren nur wurde es erst 2015 erkannt und das auch nur nach einem Ausschlußverfahren.

Mehr im Moment nicht dazu, ich will nicht sudern. Mir geht es gut, ich bin gesund, habe weder Diabetes, Bluthochdruck, oder Schilddrüsenprobleme oder andere Hormonprobleme.

Was ich mir für 2016 wünsche

Entspanntes gesunden Familienleben

Einen Urlaub (wobei ich noch nicht weiß wo vielleicht Kärnten)

das die Mädels sich weiterhin recht gut verstehen (bei 4 Jahren Altersunterschied nicht immer ganz einfach)

Ich wünsch euch ein schönes 2016

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